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ahe Günnigfeld lag vor langer Zeit eine Ritterburg, Aschenbruch geheißen. Da aber die Ritter ein schlechtes Leben führten, versank ihr festes Haus unter einem starken Erdbeben in der Erde. In der Nacht vor dem Untergang dieser Burg aber wurde das Vieh in den Ställen unruhig: die Pferde wieherten, die Ochsen brüllten, die Hühner gackerten.
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Davon wurde eine Magd wach, lief in den Stall, zog den stärksten Ochsen heraus, schwang sich auf dessen Rücken und trieb ihn zur Eile. Kaum war sie auf das freie Feld gelangt, stürzte das feste Haus hinter ihr mit lautem Krachen zusammen.
Da sank sie auf die Knie und betete für die Menschen und für das Vieh, denn alles war elendig umgekommen. Das Feld aber nennt man bis auf den heutigen Tag die Ossenkuhle.
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