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ie evangelischen Christen in Wattenscheid hatten lange Zeit kein eigenes Kirchlein. Da schenkte ihnen ein Wattensheider Bürger seinen alten Nußbaum Gericht gehalten. Dieser Bürger hieß Johannes Schmedden und lebte als Kaufmann an der fernen Ostsee.
Um Geld für den Kirchenbaum zu bekommen, wanderten wie Männer von Ort zu Ort, um bei Freunden Geld zu sammeln.
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Sie kamen auch an die Ostsee und suchten den freundlichen Kaufmann auf. Sie trugen ein kleines Beutelchen mit Erde von den Ackern des Freihofes bei sich. Als sie es vor seinen Augen öffneten, da hatte sich diese Erde aus der Heimat in Goldkörnchen verwandelt. Sie freuten sich sehr, denn nun konnten sie das Kirchlein fertig bauen und dazu bei einem Bildschnitzer in Werden noch einen schönen Kanzelalter bestellen.
Kirchlein und der Altar darin stehen heute noch am Alten Markt.
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