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n der alten Bauernschaft Staleicken stand vor langer Zeit ein Galgen. An ihm wurden Mörder und Diebe aufgehängt. Die Bauern rundum mußten dabei helfen: darum hießen die auch die Galgenbauern.
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Einmal aber, so erzählt die Sage, hatte das Gericht einen Unschuldigen zum Tode verurteilt. Als er nun zum Galgenplatz geführt wurde und schon auf der Leiter stand, da zog ganz plötzlich ein furchtbares Gewitter herauf. Es kam so schnell und gewaltig, daß Richter und Henker auf den nahen Hof flüchteten und den Verurteilten allein ließen. Bald darauf schlug krachend ein Blitz in das Galgenholz.
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Als sie zurückkehrten, war der Galgen in einem tiefen Erdloch versunken, das sich mit Wasser gefüllt hatte. Sie schenkten dem Verurteilten das Leben. Heute aber noch ist der Galgenteich in der Nähe des alten Galgenplatzes zu sehen.
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